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Freitag, 22. Juni 2018,
Fünfte Generation kommt erst 2019 nach Deutschland

Neuer Toyota RAV4: Erste Bilder

Toyota zeigt erstmals den ganz neuen RAV4. Das Kompakt-SUV wird umfangreich modernisiert und ist vollständig neu gezeichnet. Erste Bilder stützen die These: Über Geschmack kann man (nicht) streiten.
Toyota
In Europa erscheint der neue
Toyota RAV4 erst in Q1/2019
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Auf der New York Auto Show 2017 stand das "Future Toyota Adventure Concept" als Vorgeschmack, ein Jahr später dreht sich die Serienversion des neuen RAV4 auf der Showbühne. Die bereits fünfte Generation jenes Kompakt-SUV, das einst diese Klasse begründete, basiert wie alle neueren Toyota auf der TNGA-Plattform.

Mit einer weitgehend unveränderten Länge von 4,60 Metern überragt der RAV4 Mitbewerber wie VW Tiguan, Opel Grandland X, BMW X1, Mazda CX-5 oder Hyundai Tucson. Während die Überhänge vorne und hinten reduziert wurden, wächst der Radstand um drei Zentimeter. Auch in der Breite legt der RAV4 leicht zu, und zwar um einen Zentimeter auf nun knapp 1,86 Meter. Sowohl der Fahrgastraum als auch das Ladeabteil - künftig mit einem doppelten Ladeboden - sollen mehr Platz als bisher bieten.

Zu Antrieben ist noch nichts bekannt, außer dass es keinen Diesel geben wird und die Hybrid-Version wieder an ein CVT-Getriebe gekoppelt. Auch im Übrigen hält sich Toyota noch bedeckt, was auch damit zu tun hat, dass der neue RAV4 in Europa erst in knapp einem Jahr eingeführt werden soll.

Zeit, das Design wirken zu lassen: Wo das aktuelle Modell an Langweiligkeit und lieblosen Details kaum zu überbieten ist, folgt das neue der aktuellen Linie des Hauses, wirkt mithin mutwillig überzeichnet und nicht im Ansatz elegant, zeitlos, sportlich oder welch sonst positives Adjektiv Autodesign beschreiben mag.

Vielleicht trifft das die Geschmäcker in den USA oder in China; für Deutschland indes vermuten wir, dass der RAV4 seiner Außenseiter-Rolle auch künftig treu bleiben wird.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date  28.03.2018  —  # 12486
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB