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Montag, 20. November 2017,
Die Sommerreisewelle hat Deutschland fest im Griff

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 14.-16.07.2017

Die Tage werden schon wieder kürzer, die Staus dagegen länger: Die Sommerreisewelle hat Deutschland fest im Griff, kilometerlange Staus sind am Wochenende fest einzuplanen. Wer schlau ist, umfährt die neuralgischen Stellen, zeitlich und/oder örtlich.
ADAC
Die Karte zeigt die erwarteten
Staubereiche im Sommerreiseverkehr 2017
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Nordrhein-Westfalen und der Süden der Niederlande starten jetzt ebenfalls in die "großen Ferien". Hinzu kommen Autourlauber aus Skandinavien und anderen Regionen Europas. Mit der Verkehrsbelastung steigt die Staugefahr im ganzen Land. Den größten Andrang erwartet der ADAC auf folgenden Strecken:
  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
  • A 1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A 1 / A 7 / A 23 / A 24 Großraum Hamburg
  • A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 24 Berlin – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A 45 Dortmund – Hagen – Gießen – Aschaffenburg
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 99 Autobahnring München
Wer den Stau nicht mag, kann ihn meist vermeiden. Am besten durch die Wahl der Fahrtzeit: Dienstag und Mittwoch sind erfahrungsgemäß weniger stark frequentierte Reisetage, auch nachts fährt man meist ohne Behinderungen. Hier sollte jedoch dem Thema Müdigkeit ausreichend Beachtung geschenkt werden.

Alternativ oder zusätzlich lassen sich viele Staubereiche natürlich auch regional umfahren, und zwar möglichst von vorneherein und nicht erst am Beginn des Staus, wenn diese Idee andere Autofahrer und deren Navis auch haben. Wer sich vor Fahrtantritt ein bisschen mit dem Atlas oder Google Maps beschäftigt, wird in vielen Fällen eine gute Umfahrung finden - wenn auch verbunden mit Umwegen und statistisch höherem Unfallrisiko. Unser Standardbeispiel: Statt über die A6/A7 von Nürnberg aus Richtung Bodensee zu fahren, bietet sich die Strecke via Weißenburg, Augsburg, Landsberg und Kempten (B2/B17/B96/B12) an, die erfahrungsgemäß überwiegend staufrei ist.

Auch in vielen anderen Ländern haben die die Schulferien und damit die nicht nur meterologisch heißen Zeiten auf den Autobahnen begonnen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date  10.07.2017  —  # 12209
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB