Sondermodell ohne Preisvorteil

Nissan X-Trail mit Vogel, äh Drohne

Nissan lockt Kunden mit einer ungewöhnlichen Zugabe zum Auto: Im Kofferraum der neuesten X-Trail-Variante liegt eine Drohne. Das Hauptargument solcher Sondermodelle ist aber praktisch nicht vorhanden – der Preisvorteil.
Nissan X-Trail mit Vogel, äh Drohne
Nissan
Sondermodell mit Vogel Drohne:
Nissan X-Trail X-Scape 1,6 dCi 4x4
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Den Nissan X-Trail gibt es ab sofort als Sondermodell X-Scape. Es baut auf der höchsten Ausstattungslinie Tekna auf, die u.a. über Panorama-Glasdach, Navigationssystem, 360-Grad-Kamera, 19-Zoll-Räder, elektrische Heckklappe, Voll-LED-Scheinwerfer, Lederausstattung und elektrische Sitzverstellung vorne verfügt.

Bei der Drohne handelt es sich um die Bebop 2 von Parrot mit einer Laufzeit von bis zu 25 Minuten inklusive eines Headsets mit Cockpitbrille und einer Follow-me-Funktion (In-App-Kaufpreis übernimmt Nissan).

Anders als bei der Ausstattung ist das Sondermodell motorseitig nicht mit der besten Variante verknüpft. So ist ausschließlich der 130 PS starke - für ein solches Auto wohl eher: schwache - Diesel erhältlich, gekoppelt mit Allradantrieb. Als Lackierungen sind nur schwarz, weiß und grau im Angebot.

Der Nissan X-Trail X-Scape kostet ab 40.710 Euro, das sind 600 mehr als regulär. Zum Vergleich: Die Drohne kostet bei Amazon aktuell 609 Euro [w], so dass als Preisvorteil fast nichts verbleibt - bis auf die Fußmatten, die Nissan außerdem spendiert. 1.200 Kunden will das Marketing mit dieser Masche überzeugen.
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Redaktion: Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB