ASFINAG bietet ab 2018 auch digitales Pickerl

Österreich-Vignette: Kleben und Kratzen ade

Nebensächlich, aber praktisch: Der digitale Wandel betrifft auch die österreichische Maut-Plakette. Das Pickerl zieht endlich um von der Windschutzscheibe aufs Handy. Doch erst 2018 geht es los.
Österreich-Vignette: Kleben und Kratzen ade
ASFINAG
Ab Anfang Februar gilt in Österreich nur noch die
türkisfarbene Vignette, 2018 folgt alternativ eine digitale Version
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Die österreichische Maut-Vignette wird in Zukunft auch als digitale Version erhältlich sein. Das hat die Fernstraßen-Finanzierungsgesellschaft ASFINAG angekündigt. Die digitale Vignette wird die Klebevignetten ergänzen.

Die digitale Variante kann kurzfristig und online erworben werden und wird wohl in einer Smartphone-App hinterlegt. Durch Verknüpfung mit dem Kennzeichen kann sie genauso kontrolliert werden wie das konventionell klebende Pickerl, das bisher Millionen von Windschutzscheiben verunstaltet hat und ebensoviele Millionen von Menschen beim Ablösen genervt, weil es sich aus Sicherheitsgründen nicht einfach rückstandsfrei entfernen ließ.

Es bleibt auch beim pauschalen Bezahlmodell. ASFINAG stellt allerdings Vergünstigen für Eigner von Wechselkennzeichen in Aussicht - künftig reicht eine Vignette für alle Fahrzeuge.

Die organgefarbene 2016-Plakette läuft Ende Januar 2017 aus. Anschließend gilt nur noch die neue, türkisfarbene 2017er-Version, die in der Jahresversion entsprechend bis Ende Januar 2018 gültig ist. Die 2018er-Pickerl gibt es bereits ab Dezember 2017, dies gilt auch für die neue digitale Version.

2017 kostet das 10-Tage-Pickerl 8,90 Euro, die Zwei-Monats-Vignette ist für 25,90 Euro zu haben, und die Jahresvignette schlägt mit 86,40 Euro zu Buche. Motorräder zahlen 5,10, 13,- bzw. 24,40 Euro.
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Redaktion: Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB