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Montag, 20. November 2017,
Bessere Ausstattung bei gleichem Preis / Faktisch 8.500 Euro E-Aufschlag

VW: Überarbeiteter E-Up jetzt bestellbar

Das Facelift des Up bewirbt VW schon kräftig, jetzt liegen auch Informationen zum E-Up vor. Der bleibt technisch unverändert, bekommt aber ein etwas besseres Preis-/Leistungsverhältnis. Die Betonung liegt auf "etwas".
VW: Überarbeiteter E-Up jetzt bestellbar
Volkswagen
Das bisher einzige Foto des
VW E-Up in Facelift-Version
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Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des neuen e-up! in Europa. Der elektrisch angetriebene Kleinstwagen folgt seinen konventionell befeurten Schwestermodellen im Bereich der optischen Auffrischung, was insbesondere neue Schürzen, Spiegelbinker und ein neues Innenleben für die Rückleuchten bedeutet. Der E-Up trägt wie bisher ein separates LED-Tagfahrlicht, das aber etwas etwas kleiner ausfällt als bisher. Neu ist auch die im markenübergreifend typischen Elektroblau gehaltene Strebe im Kühlergrill.

Angetrieben wird der "Citystromer" unverändert von einem kompakten Elektromotor mit 60 kW / 82 PS Leistung und einem Drehmoment von 210 Newtonmeter. Das reicht für eine Sprintzeit von 13 Sekunden, maximal beschleunigt der Winzling auf Autobahn-Richtgeschwindigkeit. Die im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 18,7 kWh, die Reichweite bleibt bei bescheidenen 160 Kilometern nach der Norm - realistisch dürfte die Hälfte sein. Anders als beim anstehenden Golf-Update verzichten die Wolfsburger hier auf eine Optimierung der Daten.

Serienmäßig sind beim E-Up wie bisher eine Climatronic, eine beheizbare Frontscheibe, ein Lederlenkrad und die City-Notbremsfunktion an Bord. Neu dazugekommen sind ein Regensensor, die Coming home/Leaving home-Funktion für das Licht, das Radio "composition phone" mit Freisprecheinrichtung und die Smartphone-Integration "maps + more dock". Zu den neuen Optionen gehören u.a. Rückfahrkamera, Multifunktionslenkrad und neue Lackfarben.

Volkswagen verkauft den kleinen Stromer weiterhin ab 26.900 Euro. Davon gehen 2.000 Euro staatliche Förderprämie ab, der eigentlich gleichhohe herstellerseitige Anteil erhöht sich auf 2.380 Euro, weil die Wolfsburger fairerweise anders als viele Mitbewerber den Nettpreis als Basis heranziehen. Unter dem Strich stehen also mindestens 22.520 Euro. VW findet das "attraktiv". Dem können wir beim besten Willen nicht folgen, wenn man einen vergleichbaren Up mit Verbrennungsmotor für rund 8.500 Euro weniger bekommt.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 02.08.2016  —  # 11934
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB