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Sonntag, 24. September 2017,
ACV erweitert Leistungsangebot um Pannenhilfe für Fahrräder

Autoclub bietet Fahrrad-Schutzbrief

Ein Autoclub auf Abwegen? Der ACV Automobil-Club Verkehr integriert jetzt auch Hilfeleistungen für Fahrradfahrer in sein Angebot. Die Leistungen sind überschaubar, aber ein Zeichen, dass moderne Mobilität mehr kennen sollte als nur das Auto.
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Mit einer Panenhilfe und einem Abschleppdienst für Fahrräder kreiiert der ACV das, was man gemeinhin USP nennt: Eine Leistung, die ihresgleichen sucht. Das neue Angebot werde ohne Aufpreis in alle Mitgliedschaften integriert, teilte der Club am Dienstag in Köln mit. Fahrradfahrer können Hilfe über die 24-Stunden-Hotline oder per App anfordern.

Der Fahrrad-Notruf umfasst eine mobile Pannenhilfe vor Ort und bei Bedarf einen Transport des Fahrrads zur nächsten Werkstatt, zum Zielort oder nach Hause, alternativ eine Organisation der Weiterreise, Übernachtungskosten oder ein Ersatzfahrrad. Die drei letztgenannten Leistungen sind auf 50 Euro beschränkt. Eine vernünftige Übernachtung etwa wird damit einerseits nicht ermöglicht, andererseits setzt der ACV mit dem Angebot ein deutliches Zeichen: Auch Fahrradfahrer gehören zur mobilen Gesellschaft, auch Fahrräder können kaputt gehen, und nur ein umfassender Schutzbrief ist ein guter.

Der Mobilitätsschutz für Fahrräder gilt wie alle Leistungen der ACV-Pannenhilfe auch für den Partner und die minderjährigen Kinder des Mitglieds, und zwar sowohl in Deutschland als auch den Nachbarländern und in Südtirol. Er richtet sich gleichermaßen an Alltagsfahrer wie an Urlaubsradler. Geschützt sind neben herkömmlichen Fahrrädern auch E-Bikes, Pedelecs und Fahrradanhänger, sofern sie nicht versicherungs- oder zulassungspflichtig sind und nicht gewerblich genutzt werden.

Ausgenommen sind lediglich entladene oder gestohlene Akkus, außerdem hat der ACV angekündigt, nicht zum reinen Reifen-Aufpumpen anzurücken. Echte Plattfüße sind davon unberührt.

Mit der Einführung des Schutzbriefes für Fahrradfahrer reagiere man auf das "veränderte Mobilitätsverhalten", erklärt ACV-Chef Lars Wagener. "Ob für Pendler, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, oder Familien, die Kinder damit in die Kita bringen - das Fahrrad ist längst ein unverzichtbares Alltagsverkehrsmittel, und es wird dank des E-Bike-Booms weiter an Bedeutung gewinnen." Ziel sei es, den Mitgliedern eine Fortsetzung ihrer Fahrt unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel zu ermöglichen.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 02.08.2016  —  # 11933
text Hanno S. Ritter
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