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Dienstag, 21. November 2017,
Zahlen und Tendenzen in der Übersicht

Unfallstatistik Februar 2016: Endlich besser

Auf den schlechten Jahresstart folgt in der Unfallstatistik ein – tendenziell betrachtet – guter Februar. Das Vorjahresergebnis wird trotzdem noch nicht erreicht.
Unfallstatistik Februar 2016: Endlich besser
ADAC
Im Februar 2016 gab es sieben Prozent
weniger Verkehrstote als im Vorjahr
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188 Menschen kamen im Februar 2016 bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben, 14 Personen oder 6,9 Prozent weniger als im Februar 2015. Dagegen ist die Zahl der Verletzten um 8,6 Prozent auf rund 24.500 gestiegen. Das geht aus den vom Statistischen Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden vorgelegten Monatsbericht hervor. Die Unfallzahlen wurden entgegen dem Usus nicht veröffentlicht.

In den ersten beiden Monaten 2016 waren 429 Verkehrstote zu beklagen, dies sind vier (+ 0,9%) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Polizei erfasste von Januar bis Februar 2016 insgesamt rund 384.300 Straßenverkehrsunfälle, das ist ein Plus von 3,3 Prozent. Davon waren gut 38.600 Unfälle mit Personenschaden (+ 3,8 Prozent) und 345.600 reine Sachschaden-Crashs (+ 3,3 %). Die Zahl der Verletzten stieg in diesem Zeitraum ebenfalls, und zwar um 4,0 Prozent auf rund 50.500.

Zehn der 16 Bundesländer weisen hinsichtlich der Getöteten in den ersten beiden Monaten eine positive Tendenz auf, Bremen kann sogar eine Null vermelden. In den übrigen Ländern nahm der Blutzoll zu, besonders stark war dies in Brandenburg zu beobachten.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert, so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.

Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 22.04.2016  —  # 11838
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB