Solar-Pylon in Berlin-Adlershof fertiggestellt

Porsche-Zentrum Berlin: Das Schild erzeugt allen Strom

Auf dem Gelände der im Bau befindlichen dritten Berliner Niederlassung hat Porsche jetzt das neue Wahrzeichen fertiggestellt: Das Unternehmensschild, der typische Pylon, besteht erstmals aus Solarzellen.
Porsche-Zentrum Berlin: Das Schild erzeugt allen Strom
Porsche
An der neuen Berliner Niederlassung setzt Porsche
erstmals auf einen mächtig großen Photovoltaik-Pylon
ANZEIGE
Der für Porsche-Zentren typische Pylon wird in Berlin Adlershof erstmals mit Solarzellen ausgestattet. Der Sportwagenbauer hat dazu einen 25 Meter hohe, 37 Tonnen schwere Stahlkonstruktion bauen lassen, deren konvexe Fassade aus 7.776 Solarzellen besteht. Unter guten Bedingungen kann seine 270 Quadratmeter große Oberfläche bis zu 30.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen - das wäre genug für die komplette Niederlassung.

Für Dr. Jens Puttfarcken, den Vorsitzenden der Porsche Deutschland GmbH, ist der Photovoltaik-Pylon "ein klares Bekenntnis zur Elektromobilität und ein Symbol für nachhaltige und ressourcenschonende Investitionen. Porsche nimmt die Herausforderung der Elektromobilität konsequent an." Das Unternehmen wird das Projekt mutmaßlich auf andere Standorte ausweiten, spricht explizit vom ersten derartiger Pylonen.

Das neue Porsche-Zentrum wird im Technologiepark Adlershof in Zusammenarbeit mit Volkswagen Immobilien entstehen. Das rund 9.200 Quadratmeter große Areal liegt an der Stadtautobahn A113, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2017 geplant. Dann können auch Porsche-Kunden dort Strom "tanken". Die Porsche Deutschland GmbH investiert in Berlin nach eigenen Angaben mehr als zwölf Millionen Euro in den Ausbau des Zentrums Berlin-Potsdam und den Neubau in Adlershof.

Derzeit hat Porsche drei Modelle mit Plug-in-Hybrid-Technik im Angebot. Ende des Jahrzehnts soll die Serienversion der auf der IAA 2015 präsentierten Mission E starten. Insgesamt rund eine Milliarde Euro investiert Porsche in das Projekt an seinen Standorten. 1.000 neue Arbeitsplätze sollen allein am Stammsitz in Zuffenhausen entstehen.
Weiterempfehlen Leserbrief @Autokiste folgen 09.02.2016  |  # 11771
Redaktion: Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB