Weitere Ausstattungslinie und stärkerer Benzinmotor

Ford: Kleine Neuheiten beim B-MAX

Ford erweitert die schon bisher nicht allzu übersichtliche Ausstattungsvielfalt beim B-MAX um eine sechste Variante. Außerdem ist der kleine Schiebetüren-Van demnächst mit einem stärkeren Benziner bestellbar.
Ford: Kleine Neuheiten beim B-MAX
Ford
Schlechtes Bild, gutes Farbkonzept:
Den Ford B-MAX gibt es jetzt auch mit Dach und Außenspiegeln in schwarz
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"Colourline" heißt das sechste Ausstattungsniveau des Ford B-MAX, in der Hierarchie liegt es preislich betrachtet an Position fünf - aber Ford nimmt es insoweit nicht so genau: Colourline umfasst viele, aber nicht alle Zutaten von "Titanium" als vierter Variante.

Wesentliche Merkmale er Colourline sind Außenspiegel und Dach in schwarzer Lackierung. Darüber hinaus bekommen Kunden einen großen Heckspoiler in Wagenfarbe, dunkel getönte Scheiben ab der zweiten Sitzreihe, Stoßfängeraufsätze vorne und hinten sowie 16-Zoll-Aluräder im 5x2-Speichen-Design mit 195er-Reifen. Die Felgen sind optional ebenfalls in Schwarz erhältlich. Den Innenraum verfeinert Ford durch braune Nähte an den Sitzen, dem Lenkrad, der Schalthebelmanschette und den Fußmatten. Zur Ausstattung, die offiziell auf dem zweiten Niveau "Trend" basiert, gehören außerdem das sprachgesteuerte Audiosystem Ford SYNC mit AppLink, manuelle Klimaanlage, Nebelscheinwerfer und der programmierbare Zweitschlüssel "MyKey".

Die Preise für die Colourline beginnen bei 19.700 Euro, das sind 600 mehr als für den "Titanium" bzw. 900 mehr als für die "Sync Edition", die funktional ähnlich ausgestattet ist, aber auf die Bicolor-Zutaten und das Privacy Glass verzichtet.

Außerdem ergänzt Ford die Motorenpalette des B-MAX um eine dritte Version des 1,0-Liter-Dreizylinders. Das EcoBoost-Aggregat ist nun nicht nur mit 100 und 125 PS, sondern auch mit 140 PS zu haben. Das Drehmoment steigt parallel um zehn auf 180 Nm. Der Normverbrauch ändert sich dadurch nur um einen Zehntelliter (5,0), die Höchstgeschwindigkeit steigt um sieben auf 196 km/h, und der Standardsprint lässt sich in 10,4 statt 11,2 Sekunden erledigen. Wie auch bei den schwächeren Versionen steht nur ein manuelles 5-Gang-Getriebe zur Wahl. Die 140-PS-Option gibt es ab der neuen Colourline für einen Aufpreis von 750 Euro.

Automatik-Fans speist Ford weiterhin ausschließlich mit dem veralteten 1,6-Liter-Vierzylinder (105 PS) ab, der nicht einmal ein Start-Stopp-System mitbringt (die Automatik ist aber ein modernes Doppelkupplungsgetriebe). Auch Diesel oberhalb von 95 PS sind nach wie vor nicht zu haben.
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Redaktion: Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB