A1 künftig aus Spanien, Q3 aus Ungarn, Q6 aus Brüssel

Modellrotation: Audi ändert Produktionsverbund

Modellrotation: Audi ändert den Produktionsverbund, betreffend die Fertigung in Brüssel, in Martorell und in Györ. A1 und Q3 bekommen in diesem Zusammenhang eine neue Heimat, Brüssel ein ganz neues Modell.
Modellrotation: Audi ändert Produktionsverbund
Audi
Audi wird sein Elektro-SUV ab 2018 in Brüssel bauen,
die A1-Fertigung geht deshalb nach Spanien, der Q3 von dort nach Ungarn
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Der Audi A1 wird zukünftig im spanischen Martorell gefertigt. Das Stammwerk von Seat erhielt den Zuschlag für den Kleinwagen, die Produktion soll 2018 beginnen. Audi rechnet laut Seat mit hohen Produktionszahlen und daraus resultierend weiteren Investitionen und zusätzlichen Arbeitsplätzen am Standort. Die Entscheidung ermögliche zusätzliche Synergien mit dem Volkswagen-Konzern und Fusionen in verschiedenen Kompetenzbereichen, erklärte Audi-Produktionsvorstand Prof. Hubert Waltl. Seat-Chef Luca de Meo schwärmt von einer "großartigen Entwicklung", die in den nächsten Jahren höhere Stückzahlen und Erträge bedeute.

Gleichzeitig endet die Fertigung des Audi Q3 in Martorell. Sie wird ins ungarische Audi-Werk nach Györ verlegt, wo aktuell Audi TT und die A3 (Limousine und Cabrio) vom Band laufen. seit Mitte 2011 hat Seat bis dato 478.000 Q3 für Audi gefertigt.

Audi Brussels wird ab 2018 das erste batterie-elektrische SUV der Marke produzieren. Die auf der IAA 2015 vorgestellte Studie Audi e-tron quattro concept gibt einen konkreten Ausblick auf das Serienauto, das sich zwischen Q5 und Q7 einsortiert. Ausgerüstet mit drei Elektromotoren, mehr als 500 Kilometern Reichweite und Schnellladefunktion soll der Wagen ein "Höchstmaß an Sportlichkeit, Fahrdynamik und Effizienz" bieten und voll alltagstauglich sein. Das Werk Brüssel erhält zudem eine eigene Batteriefertigung. Der belgische Standort wird damit zum Schlüsselwerk für Elektromobilität im Volkswagen-Konzern.
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Redaktion: Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB