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Mittwoch, 13. Dezember 2017,
Bullig gestylter Kompakt-SUV feiert IAA-Premiere

Kia Sportage IV: SUV mit Tigernase

Der erfolgreiche Kia Sportage geht bereits in die vierte Generation. Wie das Kompakt-SUV aussieht, zeigt Kia bereits vor der IAA-Premiere: recht bullig, überwiegend elegant, ansatzweise sportlich – insgesamt besser als zuvor.
Kia
Optisch gut gelungen:
Der neue Kia Sportage IV
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Kia Motors hat die ersten offiziellen Fotos des neuen Sportage veröffentlicht, der auf der Frankfurter IAA erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die vierte Generation des Kompakt-SUVs zeigt kraftvolles, modernes Außendesign. Dass das Design laut Hersteller vom Kontrast von glatten Flächen und scharfen Kanten bei modernen Kampfjets inspiriiert sei, muss man weder gut finden noch nachempfinden können.

Fakt ist, dass sich der neue Sportage noch auffälliger gibt als der bisherige, der es damit in Europa immerhin zum Bestseller der Marke gebracht hat, noch vor dem Cee'd. Die auffälligste Veränderung zeigt das SUV im "Gesicht". Während beim bisherigen Modell Kühlergrill und Scheinwerfer eine integrierte Einheit bilden, sind die Scheinwerfer nun höher und weiter hinten positioniert. Der breitere und tiefer ansetzende Kühlergrill in Form der markentypischen "Tigernase" gibt dem unteren Bereich der Frontansicht größeres Gewicht. Etwas prollig dagegen wirken die nun separaten Tagfahrlichter in Vier-Punkt-Optik à la Cee'd GT - Porsche zeigt, wie man diese Darstellung besser umsetzt.

In der Seitenansicht zeigt die Neuauflage ein noch energischeres Profil. Dazu tragen vor allem die weit nach oben gezogenen vorderen Kotflügel bei, aber auch die stärker konturierten Türen und die Chromleiste auf dem Schweller. Die Fensterlinie ist nun komplett in Chrom gefasst, das hintere Seitenfenster wird etwas größer, der dortige Chromabschluss zeigt sich aber weniger betont als bisher. Die Heckklappe verzichtet weitgehend auf einen seitlich sichtbaren Spalt.

Aus der Heckperspektive fallen insbesondere die flacheren, weiter in die Flanke gezogenen und mittig mit Chromleiste verbundenen Rückleuchten mit ihrem stark designten LED-Innenleben ins Auge. Die Heckscheibe verzichtet auf den Tigernasen-Ansatz im unteren Bereich, das Kennzeichen sitzt nun in der Heckklappe statt in der Schürze. Dort finden sich weiterhin die Rückfahrscheinwerfer und Blinker, was im Alltag für Hingucker sorgt.

Entwickelt wurde das Design des neuen Sportage unter Leitung des europäischen Kia-Designzentrums in Frankfurt mit Unterstützung aus den Designzentren in Namyang in Korea und in Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien.

Weitere Details zum Sportage IV liegen noch nicht vor.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 30.08.2015  —  # 11579
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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