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Donnerstag, 19. Oktober 2017,
Ein Kombi zum Wohlfühlen: Modern, chic, geräumig

Škoda Superb Combi: Gerne groß

Die im Februar vorgestellte neue Generation des Skoda Superb hat viel positives Echo gefunden. Doch die meisten Käufer in Deutschland interessieren sich weniger für die Limousine als für den Kombi. Der kommt zur IAA im September, zeigt sich aber schon jetzt.
Škoda
Auf der IAA im September feiert der
neue Škoda Superb Combi seine Premiere
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Einen speziellen Marketing-Begriff für Kombi-Modelle à la Avant, Variant, Sports Tourer, Turnier hat man bei Škoda zu kreieren versäumt, so dass Kombis ganz simpel und letztlich auch ganz sympathisch schlicht Kombi heißen. Damit es nicht zu schlicht wird, schreiben die Tschechen das aber nach wie vor als Combi.

Nach wie vor ist der Superb Combi auch das Flaggschiff der Marke. Viel zu erzählen gibt es darüber nicht, weil sich die zweite Karosserieversion natürlich an der ersten orientiert: Plattform, Radstand, Spurweite und Breite sowie Motorangebot, Ausstattung und Optionen sind hier wie dort identisch, gleiches gilt für das Design des Vorderwagens bis zur B-Säule und das Cockpit. Mehr zur Superb Limousine hier.

Das Kombi-Heck so sieht geradlinig und zeitlos und durchaus auch elegant aus wie es zu erwarten war. Das Design erinnert etwas an Audi, wo man gerade dabei ist, diesen bewährten und höchst erfolgreichen Look mutwillig zu verschlimmbessern. Gegenüber dem Vorgänger gibt es nicht nur ein Wachstum in Größe und Radstand, sondern auch klarer konturierte Flächen speziell an der Flanke und eine Dachreling ohne Mittelabstützung. Wie die Limousine, sonst aber kein anderes Škoda-Modell, trägt der Kombi jetzt auch geteilte Rückleuchten.

Den Kofferraum mögen die Tschechen noch nicht im Bild zeigen, wohl aber die Daten verraten: 660 Liter bedeuten ein Plus von 27 Litern im Vergleich zum Vorgängermodell. Mit umgeklappten Rücksitzen stehen sogar 1.950 Liter im Datenblatt. "Damit erzielt der Škoda Superb Combi Werte, die sonst nur in der Oberen Mittelklasse erreicht werden", heißt es dazu in Mladá Boleslav, was gut klingt, tatsächlich aber sogar nur bedingt stimmt: Lediglich die traditionell große und mit steilem Heckabschluss versehene Mercedes E-Klasse ist mit 695-1.950 Litern ebenbürtig, Audi A6, BMW 5er und auch der Volvo V70 dagegen deutlich enger geschnitten. Selbst der Konzernbruder aus Wolfsburg kommt nicht mit: 650 bis 1.780 Liter schafft der Passat Variant.

Erstmals in natura zu sehen gibt es den Škoda Superb Combi auf der IAA im September, die Auslieferungen sollen bereits kurz darauf beginnen. Preise liegen noch nicht vor, doch der Kombi-Zuschlag von 1.200 Euro dürfte sich nicht wesentlich ändern.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 26.05.2015  —  # 11454
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB