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Samstag, 16. Dezember 2017,
Rückgang gegenüber Vorjahr / Verteuerung im Quartalsvergleich

Kraftfahrer-Preisindex Herbst 2013: Gut und schlecht

Autokiste
Kraftfahrer-Preisindex
im Jahresvergleich gesunken
Die gesunkenen Spritpreise entlasten die Portemonnaies der Autofahrer im Vergleich mit dem Vorjahr etwas. Gegenüber dem letzten Quartal aber haben sich die Kosten rund ums Auto wieder etwas entfernt von der allgemeinen Preissteigerung.
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Der aktuelle Kraftfahrerpreis-Index, früher missverständlich als Autokosten-Index bekannt, liegt im Herbst 2013 bei 107,3 Punkten, das sind 1,6 Zähler oder 0,85 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der allgemeine Lebenshaltungsindex stieg in der gleichen Zeit dagegen um 1,5 Punkte oder 1,4 Prozent auf 106,1. Entscheidend dazu beigetragen hat die für die Autofahrer erfreuliche Entwicklung der Kraftstoffpreise. Sie sanken gegenüber September 2012 deutlich um 6,7 Prozent.

Verglichen mit dem Sommer 2013 ist die aktuelle Entwicklung genau andersherum: Die statistisch indexierten Kosten rund ums Autofahren stiegen um 0,85 Prozent, während die allgemeine Preissteigerung nur 0,5 Prozent betrug. Die Differenz zwischen beiden Kenngrößen stieg im Quartalsvergleich um 0,4 auf 1,2 Punkte. Letztmalig wurden beide Indizes Anfang 2013 auf den Basiswert 100 bezogen auf den Jahresdurchschnitt 2010 gesetzt.

Der quartalsweise vom Statistischen Bundesamt berechnete und vom ADAC mitveröffentlichte Kraftfahrer-Preisindex erfasst neben den Anschaffungskosten für Autos (-0,1 Prozent im Jahresvergleich) und Motorräder (+1,0 Prozent) auch die Kosten für Reparaturen und Inspektionen (plus drei Prozent), ferner Aufwendungen für Fahrschulen und Führerscheingebühr (+2,2 Prozent), Kfz-Versicherung (+7,8 Prozent), Kfz-Steuer und Garagenmieten.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 12.10.2013  —  # 10805
text Hanno S. Ritter
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