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Samstag, 16. Dezember 2017,
Karge Basisversion ab 16.450 Euro / Topmodell ab 24.600 Euro

Peugeot 308: Die Preise

Peugeot 308: Die Preise
Der neue Peugeot 308 Peugeot
ist jetzt bestellbar
Peugeot öffnet die Auftragsbücher für den neuen 308. Der Hoffnungsträger der Löwenmarke ist in Deutschland ab 16.450 Euro zu haben. Ein Blick in die Preisliste offenbart die ein oder andere Überraschung – und Enttäuschung.
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Der neue Peugeot 308 wird in Deutschland ab sofort verkauft. Das Kompaktmodell kostet in der Basisversion "Access" mit dem Dreizylinder-Benziner und 82 PS ab 16.450 Euro. Der hohe Aufpreis von 2.400 Euro zum Turbo-Benziner mit 125 PS zeigt, dass hier Preiskosmetik angesagt war. Alternativ stehen auch die Diesel mit 92 PS für 19.550 Euro und mit 115 PS ab 20.750 Euro zur Wahl. Zum vergleich: Der auslaufende 308 kostete zuletzt ab 16.700 Euro - dafür mit vier Zylindern und 98 PS.

Serienmäßig sind beim 308 Access nur wenige Zutaten, erwähnenswert nur die manuelle Klimaanlage, das LED-Tagfahrlicht, die LED-Heckleuchten und der Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer; Optionen stehen kaum zur Wahl.

Empfehlenswerter erscheint das mittlere Niveau "Active", das für jeweils moderate 2.000 Euro Aufpreis mit den gleichen Motorisierungen lieferbar ist. Hier sind dann auch Außenspiegelkappen und Türgriffe in Wagenfarbe, Berganfahrhilfe, Parksensoren hinten, Licht- und Regensensor, Aluräder, Multifunktionslenkrad, Fensterheber hinten, 2-Zonen-Klimaautomatik, Bluetooth-Funktionalität, automatisch abblendender Innenspiegel und nicht zuletzt der 9,7 Zoll große Multifunktions-Touchscreen in der Mittelkonsole serienmäßig.

Noch mehr Extras bietet das Topmodell "Allure", vor allem die Voll-LED-Scheinwerfer, elektrisch anklappbare Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung, 17-Zoll-Räder, Navigationssystem, Parksensoren vorne, Nebelscheinwerfer und Chrom- bzw. Chromlook-Zierrat an Kühlergrill und Fensterlinie. Allure-308er sind kombinierbar mit dem 125-PS-Benziner (22.700 Euro), dem 156-PS-Pendant (24.300 Euro) und dem stärkeren Diesel (24.600) als vorläufigem Topmodell.

Bei den Sonderausstattungen stehen wie erwähnt für die Basis von Sitzheizung, Parksensoren hinten und Metalliclack kaum Individualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung - Peugeots erklärtes Ziel ist die Höherpositionierung der Marke und die Leitung der Kunden zu höherwertigen Ausstattungslinien. Beim "Active" sind denn auch zahlreiche Extras bestellbar, von denen einige in Paketen zusammengefasst sind. Auf Allure-Niveau lässt sich die Variante jedoch nicht bringen, insbesondere sind weder die LED-Scheinwerfer noch Assistenzsysteme erhältlich, auch Leder und Keyless gibt es nicht. Xenon-Licht hat Peugeot gleich ganz gestrichen.

Erstaunlich günstig ist das Navigationssystem für nur 590 Euro und das Panorama-Glasdach inklusive elektrischer Jalousie für 410 Euro. Dass ein CD-Laufwerk neuerdings mit 100 Euro extra berechnet wird, ist angesichts der schwindenden CD-Bedeutung nur von geringem Belang - wer es aber bestellt, kann merkwürdigerweise nicht auch eine Rückfahrkamera bekommen, die trotz des sowieso vorhandenen Bildschirms zwingend an ein Navi gekoppelt ist. Auffällig ist auch, dass das SOS-System jetzt stets Aufpreis kostet, dass Peugeot selbst beim jüngsten Modell ein Start-Stopp-System nur beim Top-Diesel anbieten kann, und dass der bei manchem Konkurrenten schon seit längerem erhältliche Spurhalteassistent in der Preisliste nicht auftauscht. Gleiches gilt u.a. auch für Standheizung, Anhängerkupplung, Fernlichtassistent und Seitenairbags hinten.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 17.07.2013  —  # 10707
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB