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Dienstag, 12. Dezember 2017,
Topmodelle mit 220-PS-Benziner und 184-PS-Diesel ab Juli

Škoda Octavia RS: Gern, schnell, gut

Škoda
Neu ab Sommer:
Škoda Octavia RS
Limousine, Kombi, Allradvarianten – Škoda drückt bei der Octavia-Einführung aufs Gas. Jetzt auch im direkten Sinne, denn schon bald kommen die vier neuen RS-Topmodelle, auf die nicht wenige Kunden warten dürften.
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Auf dem Goodwood Festival of Speed stellt Škoda am 10. Juli 2013 den neuen Octavia RS vor. Die dritte RS-Generation wird wiederum in je zwei Karosserievarianten und Motorisierungen angeboten. So haben die Kunden die Wahl zwischen der fünftürigen Limousine und dem Kombi alias Combi sowie zwischen Benzin- und Dieselantrieb.

Škoda setzt hier naturgemäß auf die gleichen Zweiliter-Vierzylinder-Triebwerke wie Volkswagen und Seat, namentlich auf den Benziner mit 220 PS und den Diesel mit 184 PS. Die Otto-Variante beschleunigt bestenfalls - als handgeschaltete Limousine - in 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ermöglicht ein maximales Reisetempo von 248 km/h - fast so gut wie der mächtige 3,6-Liter-Sechzsylinder im Superb. Der Diesel steht mit 8,1 Sekunden und 232 km/h im Datenblatt. Für beide Motoren ist wahlweise ein manuelles Schaltgetriebe oder ein DSG-Doppelkupplungsgetriebe zu haben, jeweils mit sechs Gängen. Fahrleistungswerte für DSG- und Kombi-Varianten hat Škoda noch nicht mitgeteilt, ebenso die Verbrauchswerte. Wer jene von VW Golf GTI (6,0, DSG: 6,4 Liter) bzw. GTD (4,2/4,5) heranzieht, dürfte aber bis auf ein-zwei Zehntel richtig liegen.

Optisch gibt sich der Octavia RS an einem um 12 bzw. 13 (Kombi) Millimeter abgesenkten Sportfahrwerk zu erkennen, außerdem sorgen an der Front markante Lufteintrittsöffnungen mit Wabenstruktur in der modifizierte Frontschürze mit eckigen Nebelscheinwerfern für das gewisse Extra. Am Heck übernehmen diese Rolle ein schwarzes Diffusorelement, der darüberliegende, über nahezu die gesamte Fahrzeugbreite verlaufende Reflektor und die trapezförmigen Chrom-Auspuffendrohre. Der Spoiler der Limousine auf dem Heckdeckel ist viel auffälliger als der vergrößerte Dachkantenspoiler des Combi. Rote Bremssättel schimmern durch 17-Zoll-Räder im Bicolor-Design, optional sind auch 18- und 19-Zöller lieferbar. Tagfahrlicht und Rückleuchten sind in LED-Technik ausgeführt, Xenon-Scheinwerfer sind weiterhin Standard, denn LED-Licht wie bei Seat ist weiterhin Fehlanzeige.

Das Interieur des neuen Octavia RS ist geprägt durch die schwarze Innenausstattung. Neu ist die in die integrierte Ambientebeleuchtung der inneren Türgriffe. Für Fahrer und Beifahrer gibt es neu entwickelte Sportsitze im RS-Design. Einstiegsleisten und Pedalerie sind aus Edelstahl. Das Kombiinstrument mit farbigem Display erhält ein eigenes RS-Design. Lenkrad, Schalthebelknauf, Türeinstiegsleisten, Sitze und Fußmatten tragen das RS-Emblem. Auch die Topmodelle lassen sich umfangreich individualisieren in Sachen Komfort, Entertainment und Sicherheit.

Was das "perfekte Auto für Alltag und Freizeit, das maximale Leistung, neueste Technik und hohen Nutzwert vereint" (Škoda-Chef Winfried Vahland über den Octavia RS) kosten wird, mag der Autobauer trotz des bereits auf Juli terminierten Verkaufsstarts noch nicht verraten, schließlich kommt man mit der sicher bald nachgereichten Preisinfo in vielen Medien dann noch einmal vor. Dennoch: Der RS ist das i-Tüpfelchen auf dem sowieso gut gelungenen Octavia, speziell als Kombi ist er nahezu konkurrenzlos.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 05.06.2013  —  # 10641
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB