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Montag, 18. Dezember 2017,
20 Prozent weniger Verkehrstote / Zahlen und Tendenzen in der Übersicht

Unfallstatistik Januar 2013: Prima Jahresauftakt

Unfallstatistik Januar 2013: Prima Jahresauftakt
20 Prozent weniger ADAC
Verkehrstote im Januar 2013
Das Jahr 2013 hat in Sachen Unfallstatistik nicht ganz so gut angefangen wie 2012 aufgehört hatte, insgesamt aber einen in der Tendenz deutlich erfreulichen Lauf genommen.
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Insgesamt kamen im Januar 2013 nach der heute vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden herausgegebenen Monatsbilanz 212 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Rückgang um 53 Personen oder 20 Prozent. Ebenfalls stark ging die Zahl der Verletzten zurück, und zwar um 15 Prozent auf rund 23.000 Personen.

Insgesamt nahm die Polizei im Januar 2013 rund 187.100 Unfälle auf, 0,9 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres. Dabei wurden 15,6 Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden (17.700) gezählt, die Zahl der reinen Sachschaden-Crashs stieg dagegen um 0,9 Prozent auf rund 169.400.

Bezogen auf die Verkehrstoten und die Bundesländer mussten im Januar Berlin, Brandenburg und Sachen Zuwächse hinnehmen. In den dreizehn übrigen Ländern sank die Zahl der Getöteten, zahlenmäßig besonders stark in Nordrhein-Westfalen und Bayern, prozentual in Bremen, im Saarland und in Schleswig-Holstein.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert, so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.

Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 26.03.2013  —  # 10547
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB