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Dienstag, 21. November 2017,
Vom Ibiza bis zum Audi Q3 / Fast acht Mio. Fahrzeuge produziert

Seat-Werk Martorell feiert 20. Geburtstag

Seat-Werk Martorell feiert 20. Geburtstag
Vor 20 Jahren wurde Seat
das Seat-Werk in Martorell geröffnet
Seat feiert Jubiläum im spanischen Martorell. Am Freitag jährt sich zum 20. Mal die offizielle Eröffnung des Werkes. Fast acht Millionen Autos wurden seither gebaut, auch solche ohne Seat-Logo.
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Am 22. Februar 1993 weihten Spaniens König Juan Carlos und der seinerzeit neue Chef der Volkswagen-Gruppe Dr. Ferdinand Piëch das Werk in Martorell ein. Die zweite Generation des Ibiza und dessen Stufenheck-Variante Cordoba liefen dort als erste von den Bändern. Im Dezember 1993 wurden 1.500 Einheiten pro Tag produziert - bis zum Jahresende waren es insgesamt bereits 140.275 Autos.

Während der vergangenen 20 Jahre rollten knapp acht Millionen Fahrzeuge von 32 Modellen von den Bändern - etwa die erste Generation des Toledo, gefolgt vom Inca-Nutzfahrzeug, von Arosa, Altea, VW Polo und Caddy, vor allem aber Seat Ibiza II und III. Heute baut Seat in Martorell alle drei Ibiza-Varianten, den neuen Leon und Leon SC auf MQB-Basis, Altea und Altea XL, Exeo und Exeo ST als Fortführung des alten Audi A4 sowie den Audi Q3. Der Leon ST wird folgen.

Vor der Einweihung von Martorell konzentrierte sich die Produktionskapazität auf die Zona Franca (Barcelona), die im Jahr 1950 eröffnet wurde. 1953 begann dort die Produktion des ersten Serienfahrzeuges, des Seat 1400. In der Zona Franca nutzt das Unternehmen heute noch Teile der ursprünglichen Anlagen zur Herstellung von Karosserieteilen.

Das Werk Martorell ist ein Industriekomplex auf drei Millionen Quadratmetern Fläche; er wurde in 34 Monaten Bauzeit errichtet. Die Investitionen betrugen damals 244,5 Milliarden Peseten - das sind nach heutigen Preisen fast 1,5 Milliarden Euro. 11.500 Menschen arbeiten aktuell an diesem Standort.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 21.02.2013  —  # 10495
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB