Das unabhängige Portal rund um Automobil & Verkehr
Freitag, 20. Oktober 2017,
Auch eher unbekannte Marken schneiden gut ab

ADAC-Kindersitztest Herbst 2012: Sechs von 13 sind gut

ADAC-Kindersitztest Herbst 2012: Sechs von 13 sind gut
Der ADAC hat ADAC
erneut Kindersitze getestet
Regelmäßig überprüfen ADAC und Stiftung Warentest neue Kindersitzmodelle. Im zweiten Test 2012 standen 13 Produkte auf dem Prüfstand. Nur sechs davon schnitten "gut" ab, je ein Sitz schafft nicht mal ein "befriedigend".
ANZEIGE
In allen Kindersitz-Klassen - unterteilt nach Alter, Gewicht und Größe der Kinder - gibt es laut Test gute Sitze, die bei Sicherheit und Handhabung punkten und dadurch Unfallfolgen mildern können. So ist der Graco Junior Baby mit und ohne Basis bei den Babyschalen "empfehlenswert" - beide Varianten erreichten beim Frontalcrash die beste Beurteilung.

In der Kategorie I (Kinder zwischen 1 und 4 Jahren) liegen der Römer Duo Plus und der Kiwy SPF 1 Isofix vorne. Der Kiddy Guardianfix Pro 2 überzeugt bei Sicherheit sowie Bedienung und erreicht die Spitzennote in der Klasse I/II/III (für 1-12 Jährige). Der Takata Maxi Isofix (Klasse II/III für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren) zeichnet sich vor allem durch eine geringe Verletzungsgefahr beim Seitencrash aus und liegt daher vorne. Diesen Sitz sowie den Römer beurteilten die Tester besonders positiv: die Köpfe werden sehr gut abgestützt, die Verbindung zum Fahrzeug ist solide, die Größeneinstellung ist einfach und die Handhabung vorbildlich.

Der mit der schlechtesten Note bewertete Bébécar Easymaxi EL kann zwar bei der Sicherheitsprüfung überzeugen, rasselt aber aufgrund eines hohen Schadstoffwertes durch. Der getestete Sitzbezug enthält gesundheitsschädliche Stoffe, die im engen Körperkontakt für Kinder schädlich sein können.

2011 verunglückten laut Statistischem Bundesamt 24 Kinder im Alter bis 12 Jahren im Pkw tödlich, 953 wurden schwer verletzt.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 26.10.2012  —  # 10338
text Hanno S. Ritter
Verwandte Themen bei Autokiste
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB