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Sonntag, 22. Oktober 2017,
Neue Modellvariante mit bis zu 170 PS und erstmals mit Xenon-Licht

VW Cross Caddy: Caddy für Fortgeschrittene

Volkswagen
Neu ab Frühjahr 2013:
VW Cross Caddy
Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) erweitert das Caddy-Programm um eine Cross-Variante. Sie funktioniert nach dem bei Polo, Golf und Touran bewährten Konzept mit Offroad-Look, ist in Sachen Antrieb aber ehrlicher als diese. Und bringt endlich ein lang vermisstes Extra beim Caddy.
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Wem das Sondermodell VW Caddy Edition 30 gefallen hat, wird den jetzt angekündigten Cross Caddy vermutlich lieben. Äußerlich gibt sich der jüngste Spross der Baureihe an schwarzen Beplankungen der Radhäuser, der Seitenschweller sowie an den Unterkanten der Stoßfänger zu erkennen, die je nach Außenfarbe einen markanten Kontrast zu Karosserie und Anbauteilen bilden. Ein silberfarbener Unterfahrschutz an Front und Heck sowie die seitlichen Stoßschutzleisten am Seitenschweller vollenden den Offroad-Look.

Weitere Merkmale des Cross Caddy (den VW im Gegensatz zu den Schwestermodellen mit Leerzeichen schreibt) sind die dunkle Privacy-Verglasung ab der B-Säule, die silberfarbene Dachreling, abgedunkelte Rückleuchten und 17-Zoll-Räder namens Canyon, auf denen recht schmale 205/50er-Pneus montiert sind. Zusätzlich zu den acht regulären Außenlackierungen steht ein kräftiges "viperngrün" zur Wahl, das VW-Fans vom Scirocco kennen.

Im Interieur fällt das Auge auf schwarz hochglanzlackierte und silbern eingefasste Luftaustrittsöffnungen, Vordersitze im zweifarbigen Dessin, höhen- und längsverstellbare Mittelarmlehne, Lederlenkrad sowie Lederapplikationen mit grauen Nähten an Schaltknauf und Handbremshebel und farbig abgesetzte Türverkleidungen; insgesamt aber bleibt auch der Cross Caddy innen ein eher einfach gestricktes Auto, das sich nicht am Touran-Standard orientiert.

Der auf der Ausstattungslinie Trendline basierende Cross Caddy kommt im Frühjahr 2013 in zahllosen Varianten in den Handel: So haben Kunden zwar nicht die Wahl zwischen kurzem und langem Radstand, aber zwischen Fünf- und Siebensitzer und zwischen zahlreichen Motoren, angefangen beim müden 75-PS-Diesel über Erd- und Flüssiggasversionen bis hin zum 170-PS-TDI, den VWN im Edition 30 eingeführt hatte und nun im Gegensatz zu den regulären Versionen auch im Cross Caddy offeriert. Geschaltet wird manuell oder über ein Doppelkupplungsgetriebe. In Sachen Antrieb ist der Cross Caddy seinen drei Schwestermodellen aus der Pkw-Abteilung sogar überlegen: Allradantrieb ist für bestimmte Motorversionen optional erhältlich.

Preise nennt VW noch nicht, und auch die für manche Caddy-Fans vielleicht wichtigste Neuerung bleibt unerwähnt: Auf den Bildern zeigt sich der Caddy erstmals mit (optionalen) Xenon-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht. Ob die in Sachen Design und Funktion überzeugende Lösung auch in den übrigen Modellen Einzug hält, ist noch unklar, aber doch wahrscheinlich.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 14.09.2012  —  # 10287
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB