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Donnerstag, 19. Oktober 2017,
Erweiterung des Stammwerks / Neuer Octavia kommt bald

Škoda startet Fertigung des Rapid

Škoda startet Fertigung des Rapid
Start für die 7. Baureihe: Škoda
Fertigungsbeginn für den Škoda Rapid
Škoda hat am Donnerstag in Mlada Boleslav die Serienfertigung des neuen Rapid gestartet. Sie geht einher mit vielfältigen Modernisierungsmaßnahmen in dem Stammwerk, wo demnächst weitere Premieren anstehen.
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Škoda-Vorstandschef Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland bezeichnete den Produktionsbeginn als einen besonderen Moment. "Dieses Auto wird bei unseren Kunden hervorragend ankommen und die Position von Škoda auf den internationalen Märkten weiter stärken", so Vahland, der den Rapid als wichtigen Pfeiler der Wachstumsstrategie 2018 sieht.

Der Rapid wird in Mladá Boleslav als drittes Modell neben den Modellreihen Fabia und Octavia vom Band laufen. Derzeit werden dort wesentliche Produktionsbereiche modernisiert und erweitert. So wird künftig die Produktionskapazität der Fertigungslinie I schrittweise von 800 auf 1.200 Fahrzeuge am Tag erhöht werden. "Diese Erweiterung bei gleichzeitig weiterlaufender Produktion in beiden Linien ist eine logistische und bauliche Meisterleistung unserer Produktions-, Planungs- und Logistikmannschaft", sagt Michael Oeljeklaus, Škoda-Vorstand für Produktion und Logistik.

Die Maßnahmen gehen nicht nur auf den Rapid zurück, sondern auch auf den neuen Octavia, dessen Anlauf Škoda als "bevorstehend" bezeichnet.

Der Rapid wird ab Oktober 2012 auf den europäischen Märkten eingeführt. Im Jahr 2013 folgt eine Version speziell für Kunden in China, die auch dort gefertigt wird, sowie das bei Škoda gebaute Schwestermodell Seat Toledo. Für Anfang 2014 ist zudem die Produktion des Rapid für den russischen Markt im VW-Werk Kaluga geplant. Und bis dahin wird es auch einen Rapid Kombi geben.
Weiterempfehlen Leserbrief Autokiste folgen date 24.08.2012  —  # 10253
text Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB