VW lässt 16 PR-Mitarbeiter einsteigen

Kurios: So viele Personen passen in den VW Up

Volkswagen
Ab in die Federung:
16 Personen im Vw Up
Der VW Up ist "die größte kleinste Überraschung des Jahres" und ein "ganz Großer", jedenfalls nach dem Willen seiner Marketing-Väter. Um das Motto zu verbildlichen, hat Volkswagen ausprobiert, wieviele Menschen in den Kleinstwagen passen.
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Zum Beweis der These vom "großen Kleinen" traten Mitarbeiter der VW-Kommunikation zum inoffiziellen Weltrekord-Versuch an. Das Ergebnis: Im neuen Up finden nicht nur regulär vier Personen Platz - wenn man es darauf anlegt, geht noch deutlich mehr: 15 junge Frauen und ein Mann zwängten sich in den Innenraum.

Zwei in den Kofferraum, eine auf dem Armaturenbrett, sieben auf die Rücksitzbank, vier auf die Vordersitze, zwei in den Fußraum, Heckklappe und Türen zu. Fenster schließen. 10 Sekunden durchhalten. Bei dieser Aktion auf einem Parkdeck in Wolfsburg kam zwar wenig Behaglichkeit auf - dafür aber wohl jede Menge Spaß.

Gerade deswegen haben diese Rekordversuche wohl auch Tradition: Bereits in den 1950er Jahren war es extrem populär, so viele Menschen wie möglich in eine der damals noch weit verbreiteten Telefonzellen zu quetschen. Noch heute gilt der Weltrekord der 25 Südafrikaner, die zum gleichen Zeitpunkt dem öffentlichen Fernsprecher nahe kamen.

Aber was ist schon eine Telefonzelle gegen einen VW Käfer? Mit geöffneten Hauben und Faltdach klemmten sich einst zunächst 35 Studenten aus Wisconsin, dann 57 Studentinnen aus Graz an und in den Klassiker. Anlässlich eines Treffens in Australien drängten sich spontan 17 Freunde der Volkswagen-Ikone komplett in den Käfer, 2010 schraubten 20 offensichtlich extrem leidensfähige Leute den Guinness Weltrekord in Wilmore/Kentucky sogar noch weiter nach oben. Den Nachfolger traf es natürlich auch: Bereits im Januar 2001 "crammten" sich ganze 27 Studenten aus den USA in einen New Beetle.

Jetzt also der Up. Schon ohne Auto wäre es für 16 Personen etwas eng geworden - auf einer Grundfläche von 5,8 Quadratmetern sollte man sich jedenfalls halbwegs leiden können.
Pfeil Bookmark Redaktion: Hanno S. Ritter
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