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Mittwoch, 8. Februar 2012,         
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Kosten rund ums Autofahren steigen stärker als Lebenshaltungskosten

Autokosten-Index Sommer 2010: Altbekannte Tendenz

Die Schere öffnet sich weiter: Auch im Frühlings-Quartal 2010 hat sich der regelmäßig von ADAC und Statistischem Bundesamt ermittelte Autokosten-Index seine überdurchschnittlich steigende Tendenz bewahrt. Die Kosten rund ums Auto sind wieder einmal stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.
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In den vergangenen zwölf Monaten ist Autofahren in Deutschland um 3,1 Prozent teurer geworden. Der Preisanstieg bei der allgemeinen Lebenshaltung fiel mit einem Plus von 0,9 Prozent dagegen schwächer aus.

Im zweiten Quartal haben sich die beiden Kurven zwar nicht so stark auseinander bewegt wie noch im ersten, ihre nicht-parallele Tendenz aber fortgesetzt: Autofahren verteuerte sich um 0,6 Prozent bei nahezu konstanten Lebenshaltungskosten.

Hauptursache für die Verteuerung sind die Kraftstoffpreise, die binnen Jahresfrist um 8,5 Prozent gestiegen sind. Die Anschaffungskosten für Neuwagen blieben mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent nahezu stabil und federten dadurch den Anstieg der Autokosten etwas ab. Motorräder schlagen hingegen mit einem Plus von 4,2 Prozent beim Kauf deutlich höher als vor einem Jahr zu Buche.

Der Autokosten-Index umfasst neben den Anschaffungskosten und den Spritpreisen die Aufwendungen für Versicherung und Steuer, Inspektion und Wartung, Fahrausbildung, Garagenmieten und die für Autopflege. Die statistische Kennziffer wurde zuletzt 2005 auf den Basiswert von 100 gesetzt. Seitdem ist in Deutschland Autofahren um 12,2 Prozent teurer geworden, die Kosten für die allgemeine Lebenshaltung sind um 8,1 Prozent gestiegen.
Weiterempfehlen | Leserbrief | Newsletter 09.07.2010 | # 8866
Pfeil Bookmark Redaktion: Hanno S. Ritter
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