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Mittwoch, 8. Februar 2012,         
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Einige Scénic II und III, Mégane III und Kangoo II müssen in die Werkstatt

Renault: Zwei Rückrufe für vier Modelle

Renault muss zum Jahresende etliche Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen. Während Scénic II und Kangoo Probleme mit der Lenkung haben, macht bei Scénic III und Mégane III das Bremspedal Kummer.
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Die erste Aktion betrifft die jeweils zweiten Generationen von Scénic und Kangoo. Hier sei die Kalibrierung des Steuergeräts der elektrischen Servolenkung möglicherweise "ungeeignet", erklärte ein Sprecherin von Renault Deutschland in Brühl auf Anfrage. Dadurch könne es zu Störungen an der Lenkung kommen.

Abhilfe schafft vorbeugend ein Update der Software, was ungefähr 25 Minuten in Anspruch nimmt. Betroffen sind den Angaben zufolge alle Scénic II mit Produktionsdatum zwischen Januar 2006 und März 2007 sowie alle Kangoo II mit Herstellungsdatum bis einschließlich 15.01.2009; dies sind weltweit rund 387.000 Autos, in Deutschland 40.330.

Rückruf Nummer zwei klingt bedenklicher, auch wenn laut Renault erst zwei Fälle bekannt geworden sind. Die Problematik besteht in einer möglicherweise schlechten Schweißnaht am Übergang zwischen Bremspedal und Pedalhebel. Im Extremfall kann diese Naht reißen, wodurch der Fuß des Fahrers vom Pedal abrutscht.

Von der Maßnahme umfasst sind Mégane aus der Fertigung in Palencia (10.06.2009-15.07.2009) sowie Scénic aus dem Werk Douai, die zwischen dem 10.06. und 09.07.2009 vom Band gelaufen sind, jeweils nur Fahrzeuge mit Linkslenkung. Insgesamt sind rund 35.000 Modelle betroffen, davon in Deutschland 3.630 Autos. In den Werkstätten wird die Schweißnaht kontrolliert und, soweit erforderlich, das komplette Bremspedal ausgetauscht. Dies dauert den Angaben zufolge 20 bzw. 60 Minuten.

Die betroffenen Halter werden in beiden Fällen per Einschreiben informiert.
Weiterempfehlen | Leserbrief | Newsletter 09.12.2009 | # 8439
Pfeil Bookmark Redaktion: Hanno S. Ritter
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