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Mittwoch, 13. Dezember 2017,

Webtipp-Archiv

Juli 2011

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom Juli 2011:
KW 30/2011
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Panamericana-Rekord im Touareg TDI
Der Mann heißt Rainer Zietlow – vielleicht erinnert sich mancher an seine Rekordtour auf den höchsten Vulkan der Erde, bei dem Zietlow 2004 mit einem VW Touareg ein tolles Ergebnis ereichte, kurz darauf aber von einem Toyota-Team übertroffen wurde. Jetzt war Zietlow wieder unterwegs, wieder in einem Touareg, und wieder auf der Jagd nach dem Rekord. In 11 Tagen, 17 Stunden und 22 Minuten ist er mit zwei Mitstreitern 23.000 Kilometer gefahren. Das ist an sich schon eine Leistung, aber natürlich ist das Team nicht zwischen Flensburg und Füssen gependelt, sondern hat sich eine echte Abenteuer-Route ausgesucht: die Panamericana. Bisher lag der Rekord für die Strecke von Alaska durch Kanada und die USA über Mexiko und dann den ganzen südamerikanischen Kontinent herunter bis nach Feuerland bei über 15 Tagen. Das überwiegend serienmäßige Fahrzeug soll die Botschaft vom "clean diesel" – wieder einmal – in die Köpfe der US-Kunden bringen. Die Tour ist beendet, wir wollen Ihnen die zugehörige Website aber schon wegen der teilweise eindrucksvollen Videos noch empfehlen.
KW 29/2011
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Amphibien-Busse in Amsterdam und Rotterdam
Nach dem Flugauto in der letzten Woche begeben wir uns jetzt wieder zurück zu Lande – und zu Wasser. Ein Auto nämlich, dass auch als Schiff genutzt werden kann, mag nicht ganz so spannend sein wie ein Flugauto, aber immer noch ... ziemlich spannend. Ein Beispiel dafür ist der Floating Dutchman aus Amsterdam, ein Bus mit Platz für 48 Personen, der seit wenigen Wochen nicht nur auf den Straßen der niederländischen Hauptstadt, sondern (batteriebetrieben) auch und vor allem direkt in den Grachten verkehrt. Zielgruppe sind Touristen, speziell auch solche, die bei einem Zwischenstopp am Flughafen Schiphol nur fünf Stunden Zeit haben: Rein in den Bus, los in die Stadt, abtauchen in die Kanäle und zurück – Turbo-Sightseeing at its best. Offen bleibt, wie es um die Sicherheit bestellt ist und ob der Bus eigentlich so hässlich ist, weil für einen fähigen Designer kein Geld mehr da war oder weil möglicherweise "form follows function" nichts Besseres erlaubte. Ein ähnliches Gefährt ohne Hybridtechnik ist übrigens im Hafen von Rotterdam unterwegs – etwas schöner und mit besserer, auch deutscher Website.
KW 28/2011
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Driven to fly: Flugauto Terrafugia Transition
Unser Traumauto der Woche ist sechs Meter lang, 2,30 Meter breit und zwei Meter hoch – aber kein Transporter. Es verbraucht 6,7 Liter, hat Heckantrieb und sieht dermaßen "spacig" aus, dass garantiert selbst der größte Automuffel guckt. The Transition kommt von der kleinen Firma Terrafugia in Massachusetts, und sein Name ist Programm: Das Auto ist eigentlich mehr ein Flugzeug, das fahren kann. Ein Flugauto! Nun, das Thema ist weniger dem Sommerloch geschuldet als der Tatsache, dass neuerdings sogar der Segen der US-Verkehrssicherheitsbehörde vorliegt und demnach alles danach aussieht, als ob im kommenden Jahr die ersten Exemplare an Kunden ausgeliefert werden können. Zwei Personen und ihre Golfbags finden Platz, und wenn sie die Flügel ausklappen, können sie größere Strecken einfach in der Luft zurücklegen. Kleiner Schönheitsfehler: Man darf nicht einfach vor dem Stauende abheben, sondern muss dafür einen Flugplatz nutzen. Der Transition kostet umgerechnet weniger als ein 911 Turbo, und der Flugschein soll eine Sache von 20 Stunden sein. Denken Sie daran, im Urlaubsstau...
KW 27/2011
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Greenpeace: Die dunkle Seite von Volkswagen
Wer ist der umweltfreundlichste Autobauer? Smart wegen des kleinen Autos, VW wegen BlueMotion, Toyota als Hybridvoreiter, Peugeot wegen Rußfilter, BMW als Start-Stopp-Pionier oder ...? Jedenfalls nicht Volkswagen – sagt Greenpeace in einer neuen Kampagne. Europas größter Autokonzern setze im Verkauf vor allem auf Spritschlucker, mache Spartechnik zum teuren Nischenprodukt und verhindere mit Lobbyismus in Brüssel schärfere Grenzwerte. Dies sei die dunkle Seite des "europaweit größten Konzerns mit den höchsten CO2-Emissionen", heißt es bei der Umweltschutzorganisation in Anspielung auf den jenen Werbespot "The Force", den viele so toll und wir so komisch finden. Greenpeace hat nun eine Parodie darauf gedreht, die die Öffentlichkeit auf die angebliche dunkle Seite aufmerksam machen soll. Der Spot ist bei Youtube inzwischen verschwunden, weil Greenpeace sich nicht ums Copyright (der Star-Wars-Macher, VW hat stillgehalten) geschert hat, kann aber über die Website noch abgerufen werden. Dort gibt es zudem den Report als pdf-Dokument und eine Online-Unterschriftenliste.
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