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Donnerstag, 19. Oktober 2017,

Webtipp-Archiv

Juni 2010

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom Juni 2010:
KW 26/2010
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Mazda MX-5-Korso
Es gibt Autos, die einfach sympathisch sind. Sympathisch, unabhängig davon, ob man die Marke allgemein mag oder das Auto an sich für alltagstauglich, sicher, schön oder was auch immer hält. Zu dieser nicht allzu verbreiteten Spezies gehört der Mazda MX-5, mit dem 1990 die Renaissance der Roadster-Spezies begann. Ja, schon seit zwanzig Jahren ist der auch als Miata bekannte Wagen auf dem Markt, und trotz etlicher Entwicklungsschritte hat er sich das Attribut sympathisch erhalten. Natürlich nutzt Mazda den Geburtstag für umfangreiche Marketing-Aktivitäten. Dazu gehört ein Erlebnistag im September vor schöner Kulisse: Am Welterbe Zollverein in Essen findet ein Treffen von MX-5 und ihren Fahrer(innen) statt. Zum Programm gehören u.a. ein "Beauty Parking" und eine Mazda-Oldtimer-Ausstellung, und als Höhepunkt will der japanische Autobauer einen neuen Weltrekord aufstellen: Möglichst viele MX-5 sollen im Korso eine Runde drehen. Weil die Latte niedrig hängt, besteht kein Zweifel, dass das gelingen wird. Schade, dass es auf der Aktions-Website kaum Handfestes zur MX-5-Historie gibt.
KW 25/2010
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Neue Škoda-Website
Die schlechtesten Hersteller-Websites kommen unserer Meinung nach von Nissan und Škoda. Letztere wurde Ende 2009 vom bekannten Designtagebuch völlig zu Recht mit einem Negativ-Award bedacht. Ob es angekommen ist, wissen wir nicht, aber immerhin hat die tschechische VW-Tochter ihren lange vernachlässigten Online-Auftritt nun gerelauncht, wie man so sagt. Das Ergebnis ist dem bisherigen Angebot zweifellos überlegen und gefällt mit großzügigerer Gestaltung, dynamischen Preis- und Ausstattungslisten und anderen Details. Nur: Wirklich gelungen ist anders. Wenn Bilder so komprimiert werden, dass sie Richtung hässlich tendieren, wenn Vorschaubildchen die Sicht aufs eigentliche Foto verdecken, manche Seiten mangels eines simplen HTML-Kniffs horizontal verschoben angezeigt werden, die Sitemap als Lightbox erscheint und die Haupt-Navigationspunkte nur auf der Startseite sichtbar werden, fragt man sich, wer so etwas abgenickt hat. Viele weitere Mängel sind uns aufgefallen, aber vielleicht bessert Škoda ja noch nach. Die Autos sind ja auch nicht so lieblos gemacht.
— In KW 24/2010 ist ausnahmsweise kein Webtipp erschienen. —
KW 23/2010
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Autokosten-Rechner von Bosch
Autofahren ist ein teurer Spaß. Das weiß jeder, der ein Auto besitzt und unterhalten muss. Entsprechend gehören die laufenden Kosten zu den wichtigen (von mehreren) Faktoren beim Autokauf. Bei der Berechnung kommt man kaum ohne große Datenbanken und Rechenroutinen aus, soll das Ergebnis mehr als den Spritverbrauch und mehr als ein-zwei Wunschmodelle berücksichtigen. Eine Alternative zum auch für Mitglieder kostenpflichtigen ADAC-Rechner ist ein freies, weniger umfangreiches Angebot von Bosch – das die ADAC-Daten nutzt. Hier lassen sich zwei Fahrzeuge vergleichen. Der Rechner berücksichtigt Versicherung und Steuer, Werkstattkosten, Öl und Kraftstoff sowie den Wertverlust. Dass Bosch die Ergebnisse mit klarer Diesel-Präferenz kommentiert, mutet etwas seltsam an, kann man aber getrost überlesen. Schade ist, dass der Fokus auf dem Vergleich und nicht auf den konkreten Detail-Kosten liegt und der Anschaffungspreis völlig außen vor bleibt. Dennoch: Der kompakt und übersichtlich aufgebaute Rechner funktioniert prächtig und ist ein Bookmark wert.
KW 22/2010
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Rettungskarten
Wenn nach einem schweren Unfall die Feuerwehr mit ebenso schweren Gerät anrücken muss, um etwa aus dem Auto ein Cabrio zu machen, sprich: das Dach zur Personenrettung zu entfernen, geht es nicht nur um Schnelligkeit und Präzision, sondern auch um Eigenschutz. Heute praktisch flächendeckend eingesetzte Airbags und Gurtstraffer mit pyrotechnischen Auslösesystemen und Druckspeichern bergen Gefahren, wenn sie mit Rettungsschere und Spreizer traktiert werden. Dass die Retter dabei die fahrzeugspezifischen Eigenheiten wie Zahl und Lage der Airbags (inkl. Knie- und Submarining-Airbags) nicht genau kennen, liegt auf der Hand. Abhilfe verspricht die vom ADAC propagierte "Rettungskarte", die die wesentlichen Informationen in grafischer Form enthält. Sie wie empfohlen an der Sonnenblende mitzuführen, erscheint ebenso wie der neue Aufkleber dazu ein bisschen hässlich, letztlich aber wohl empfehlenswert. Die Rettungskarten gibt es inzwischen für die meisten Pkw-Modelle auch zum (farbigen!) Selbstausdrucken. Links und Infos hat der ADAC zusammengestellt:
Bitte beachten Sie: Die Screenshots zeigen und die Kommentierungen beschreiben die Seite so, wie sie zum angegebenen Zeitpunkt der Veröffentlichung des jeweiligen Webtipps im Web verfügbar waren. Spätere Änderungen in Design oder Inhalt werden nicht berücksichtigt. Allgemeine Hinweise zu den Kriterien finden Sie auf der Übersichtsseite.
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