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Mittwoch, 18. Oktober 2017,

Webtipp-Archiv

Februar 2009

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom Februar 2009:
KW 09/2009
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Rescue Saab!
Saab ist pleite. Der traditionsreiche schwedische Autobauer hat jetzt als erstes und hoffentlich letztes Unternehmen der Branche Insolvenz angemeldet. Zunächst läuft die kleine Produktion weiter, aber man muss kein Experte sein, um die Zukunft der seit Jahren gebeutelten GM-Tochter mit vielen Fragezeichen zu versehen. Wird es einen Käufer aus der Mitbewerberschaft oder aus dem Finanzsektor geben? Ist ein Zusammengehen mit Opel wirklich zielführend? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Ja, sagen Tobias Kaboth und Michael Hesse, die Chefs des Dresdner Saab-Händlers "mobilforum". In einer Hauruck-Aktion haben sie öffentlichkeitswirksam den Verein "Rescue Saab e.V." gegründet. Er soll zuvorderst über die entsprechende Website die Community der Saab-Fahrer und -Fans bündeln, ihr ein Sprachrohr geben und Geld sammeln – für den Kauf der Marke. Das ist zweifellos eine völlig irrwitzige Idee, die man für billige Autohaus-PR halten kann. Trotzdem wollen wir sie gutgläubig verlinken: Für seine Ideale zu kämpfen ist immer eine gute Idee.
KW 08/2009
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Safe Road Maps
Etwa 4.600, hoffentlich nur 4.500 Verkehrstote werden in der Statistik für 2008 erscheinen. Viel mehr als diese Zahlen bekommt man in der Regel nicht mit. Konkret: Wo passieren eigentlich die schlimmen Unfälle? Wann? Diese Daten gibt es natürlich, aber sie stehen der Allgemeinheit nicht in aufbereiteter Form zur Verfügung. In den USA ist dagegen vor einigen Monaten ein Webangebot entstanden, dass diese Lücke schließt. Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen für die Gefährlichkeit des Autofahrens im Allgemeinen und von Faktoren wie Alkohol im Besonderen. Vor allem aber zeigt es – mal wieder mit der genialen Technik von Google – alle tödlichen Unfälle in den Staaten auf einer Karte, mit Straße und Details zu Jahres- und Uhrzeit, wobei sich die Merkmale filtern lassen. Unserer Meinung nach eine hervorragende Sache nicht nur für Autofahrer, die hier eine Route nach ganz neuen Gesichtspunkten planen können, sondern auch für Verkehrsplaner, Fahrlehrer oder Eltern. Ein (seriöser) Import nach Deutschland wäre wünschenswert.
KW 07/2009
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Bayerninfo: Vielfältige Verkehrs(prognose)-Infos
Neue Navis können nicht nur um von den Radiostationen gemeldete Staus herumleiten, sondern auch andere aktuelle Verkehrsdaten und Prognosen nutzen. Einen ähnlichen Weg verfolgt ein kürzlich in Betrieb gegangenes Internet-Portal aus und (nicht nur) für Bayern. Es handelt sich quasi um eine Mischung aus Routenplaner, Stauprognose und ÖPV-Auskunft. Der Clou: Der Reisende erhält alle Verkehrsinformationen zu allen Verkehrsmitteln im direkten Vergleich. Ob Auto, Bahn, Bus, Schiff, Fahrrad, zu Fuß oder eine Kombination davon – Bayerninfo.de verspricht eine optimale Wegekette, und zwar "diskriminierungsfrei", also ohne etwa das Auto gegenüber dem Zug zu benachteiligen. Dabei prüft das System das zu erwartende Verkehrsaufkommen nicht nur für den Moment des Aufrufs, sondern berücksichtigt auch eine frei wählbare Zeit an einem ausgewählten Reisetag. In ersten Versuchen haben wir überwiegend gute Ergebnisse erzielt. Sicherlich werden sich die gebotenen Möglichkeiten zum Standard solcher Angebote entwickeln.
KW 06/2009
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Projekt Barcode A40
Der Ruhrschnellweg – böse Zungen sagen "von der Ruhr schnell weg" – ist eine der meistbefahrensten Autobahnen in Deutschland. Mit einem finanziellen Aufwand von nahezu 100 Millionen Euro wird die A40 zwischen Schalke, pardon Gelsenkirchen, und Bochum-Stahlhausen demnächst sechsstreifig ausgebaut und u.a. eine Anschlussstelle zu einem Autobahnkreuz umgebaut. Die Straßenbauverwaltung von Nordrhein-Westfalen, die schon seit längerer Zeit mit innovativen Konzepten und guter Öffentlichkeitsarbeit auffällt, hat sich dazu das Projekt "Barcode A40" ausgedacht. Es geht darum, eine Lärmschutzwand mit einem vertikalen Streifenmuster farbig zu gestalten, und jedermann ist aufgerufen, selbst entsprechende Vorschläge einzureichen. Genauso wie der Strichcode die Daten einer Ware enthält, soll der Barcode die Geschichten widerspiegeln, die hinter den Entwürfen stehen. 160 davon werden als Teil des Kulturhauptstadt-Projektes "A40 - die Schönheit der großen Straße" tatsächlich umgesetzt. Ob sinnvoll oder nicht – Idee & Umsetzung gefallen.
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