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Sonntag, 17. Dezember 2017,

Webtipp-Archiv

November 2005

Jede Woche veröffentlicht die Redaktion im Autokiste-Newsletter einen Surftipp rund um Auto & Verkehr, der anschließend auch hier im Archiv zu finden ist. Bitte beachten Sie die Hinweise am Ende der Seite. Nachfolgend finden Sie die Tipps vom November 2005:
KW 48/2005
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Blaupunkt-Online-Spiel und Nissan-Adventskalender
Keine Frage, die Vor-Weihnachts-Zeit ist da. Mit ihr sprießen – alle Jahre wieder – auch im Web diverse Gewinnspiele, Adventskalender und dergleichen. Wohl wissend, dass so etwas nicht jedermanns Sache ist, möchten wir Sie heute stellvertretend für weitere Angebote auf ein Online-Spiel von Blaupunkt einerseits und einen Adventskalender von Nissan andererseits hinweisen. Beim Spiel muss – soweit wir so etwas verstehen – geballert werden, was das Zeug hält – aber wer uns kennt, ahnt, dass es Parallelen zu "Ego-Shootern" nicht gibt: Vielmehr wird mit Schneebällen geworfen, und der Gegner stirbt nicht, sondern sagt nur "Aua" und wird irgendwann müde. Zu gewinnen gibt es allerhand Krimskrams und jede Woche auch aktuelle Blaupunkt-Geräte sowie VIP-Wochenenden für die DTM 2006. Beim Adventskalender zum Micra C+C (ab Donnerstag, 1.12.) verstecken sich hinter den 24 Türchen neben Informationen zum Auto auch diverse Gewinne, darunter iPods, portable DVD-Player, Espressomaschinen und Digitalkameras. Unter allen Teilnehmern wird am Ende auch ein nagelneuer Micra C+C verlost – auf den mutmaßlich vor allem das weibliche Geschlecht abfahren wird...
KW 47/2005
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Mercedes, "AutoBild", "SternTV" und das Crashtest-Desaster
Zugegeben, als uns letzte Woche die Meldung von Stern-TV erreichte, bei einem Mercedes-Crashversuch sei es zu einer massiven Panne gekommen, da hielten wir das zunächst für ziemlich übertrieben. Nach Ausstrahlung des Beitrages am vergangenen Mittwoch allerdings stellte sich die Situation deutlich anders dar. Offenbar hatte der Autobauer zusammen mit "AutoBild" versucht, das TV-Team und damit die Öffentlichkeit massiv hinters Licht zu führen, was aber im Verlauf der Aufnahmen geradezu grotesk offenbar wurde, auch weil die Mercedes-Mannen und der Fahrer von "AutoBild" sich extrem naiv und unprofessionell verhielten und bei ihren Gesprächen vergaßen, dass sie ein Mikrofon an der Kleidung hatten. Weil Mercedes hier offenbar Schleichwerbung veranstalten wollte, mag man ihnen das PR-Desaster gönnen, und doch leidet letztlich der Ruf eines Systems, das in der Realität wohl doch funktioniert und damit Leben retten kann. Die gesamte Geschichte und auch die höchst merkwürdige Berichterstattung von "AutoBild" im Anschluss, wo man sich inzwischen zwar vom betreffenden "Chefreporter" getrennt hat, sonst aber nicht reagiert, ist ebenfalls hanebüchen.
KW 46/2005
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Interaktive Betriebsanleitungen von Mercedes
Es ist ein Job, den wir uns subjektiv ziemlich nervig vorstellen – das Verfassen von Betriebsanleitungen, die verständlich und kurz, andererseits aber detailliert und genau und nicht zuletzt rechtssicher sein müssen. Bei der neuen Mercedes S-Klasse ist so ein Werk von über 500 Seiten entstanden, das wohl kaum ein Kunde im Detail lesen wird. Als lobenswerten und bisher einmaligen Service stellt der Autobauer diesen Wälzer und auch die Pendants für die meisten anderen Baureihen ins Internet – ob als Recherchemöglichkeit für Journalisten, Vorfreude-Stiller für Neuwagen-Kunden oder einfach als netter Zeitvertreib für Auto-Fans. In je vier Rubriken gibt es einerseits die gedruckte Version – leider ohne Suchfunktion und optisch nicht ideal aufbereitet –, und andererseits multimediale Inhalte. So können ausgewählte Funktionen am Bildschirm simuliert werden; Info-Clips liefern zusätzliche Erklärungen in Bild und Ton – was bei der S-Klasse besonders interessant sein dürfte: Wie funktioniert das neue Abstandsregelsystem, was leistet der Nachtsichtassistent und welche Zusatzfunktionen bietet die Rückfahrkamera? Wer sich einliest, wird auch als Mercedes-Kenner noch viel Neues entdecken, nicht nur beim Flaggschiff.
KW 45/2005
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Initiative »Tune it! Safe!«
Tuning – unsere Stammleser wissen es – ist unser Thema nicht. Heute machen wir eine Ausnahme und weisen Sie auf eine neue Initiative hin, die sich zum Ziel gesetzt hat, Aufklärungsarbeit in Sachen sicheres Tuning zu leisten. Angesprochen werden sollen also jene schwarzen Schafe, die mit unerlaubten Mitteln ihren fahrbaren Untersatz optisch und/oder technisch modifizieren und dabei sich oder andere gefährden. Der Initiative, die Ende des Monats auf der Tuning-Messe in Essen erstmals aktiv werden wird, gehören neben dem Branchenverband diverse Organisationen wie ADAC oder DVR und seltsamerweise auch eBay an, aber keine Medien, obwohl gerade diese doch zu den Zielen beitragen sollen. Die Schirmherrschaft liegt beim scheidenden Bundesverkehrsminister Stolpe. Die zugehörige Website zeigt einige Beispiele unzulässiger Tuning-Maßnahmen und gibt zu bestimmten Themen wie Reifen allgemein gehaltene Informationen, ist aber insgesamt jedenfalls bisher nicht allzu aussagekräftig – und nervt schon im Einleitungstext mit Fehlern. Immerhin, der getunte Polizei-Porsche als Aufhänger kann ausführlich angeschaut werden.
KW 44/2005
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»PISA«-Test für Autofahrer
In der letzten Woche veröffentlichte der ADAC in Kooperation mit elf anderen europäischen Autoclubs Umfrageergebnisse, wonach fast jeder zweite der insgesamt 2.800 Teilnehmer elementare Fragen zu Verkehrsregeln, Fahrverhalten oder Spritspar-Techniken nicht richtig beantworten konnte, sich aber gleichzeitig fast ausnahmslos alle Befragten für gute Autofahrer hielten. Diese Erhebung hatten wir in Zeiten, in denen anderen Umfragen zufolge schon der Begriff "40 Prozent" viele vor Verständnisprobleme stellt, als nicht spannend genug für einen Artikel gehalten. Etliche andere Medien haben das Thema dagegen aufgegriffen – nicht zuletzt wohl wegen des vom ADAC ersonnenen öffentlichkeitswirksamen Titels "PISA-Test" – und dann auch die gestellten Fragen zum Selbsttest online gestellt. Dort mehr als null Fehler zu schaffen, halten wir schon für erstaunlich, wenn unseres Erachtens das Ergebnis letztlich wenig darüber auszusagen vermag, ob jemand nun ein guter Autofahrer ist. Wer mag, probiert es aus oder studiert beim ADAC die Detail-Ergebnisse nach Ländern, Geschlecht, Alter und weiteren Merkmalen:
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